Magnetspule

Die Magnetspule besteht aus einem wärmebeständigen Kunststoff-Spulenkörper mit einer Wicklung aus isoliertem Kupferlackdraht. Magnetspule, Eisenkreis, Anschluss- und Massezunge werden bis auf den zu kontaktierenden Bereich vollständig mit einem Kunststoff ummantelt. Damit wird der erforderliche Berührungsschutz nach Montage eines geeigneten Steckverbinders nach VDE gewährleistet. Durch geeignete Anbringung von Dichtungen (O-Ringen) kann ein erhöter IP-Schutz erzielt werden.

Ankersystem

Anker und Magnetkern sind aus einem speziell für magnetische Zwecke veredelten Chrom-Nickelstahl, der weitgehend rost- und säurebeständig ist. Der Anker gleitet in einer Messingankerführung. Durch die Paarung dieser beiden Materalien wird eine sehr hohe Lebensdauer erreicht. Die Dichteinsätze im Anker sind -von den Sonderausführungen, die auf Kundenwunsch verwendet werden, abgesehen - aus FPM, einen wärme- und säurebeständigen, verschleißfesten Material.

Befestigung der Magnetspulen auf dem Ankersystem

Die Magnetspule wird auf dem Ankersystem mit einer Rändelmutter oder einem Entlüftungsschutz befestigt. Diese Befestigungsart verhindert eine unzulässige Materialbeanspruchung der Ankerführung, die durch das Aufbringen eines zu großen Drehmoments beim Anziehen der Befestigungsmutter eintreten könnte. Die Sicherung der Befestigungsmutter erfolgt durch die Flexibilität des Kunststoffmaterials der Mutter (Polyamid) und zusätzlich durch Nocken auf der Magnetspule, die in Ausnehmungen der Mutter einrasten. Das Ankersystem kann im Ventilunterteil sowohl mit Schrauben (Flanschausführung) als auch mit einem integrierten Gewinde befestigt werden. Für den Einsatz in extremen Feuchtigkeitsmilieus können O-Ringe mitgeliefert werden, die zusammen mit der Rändelmutter eine zuverlässige Abdichtung gewährleisten.

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